Mobiler, flexibler Kalender

Mein Kalender für das kommende Schuljahr: 😋

Weil ich den Platz an der Tafel gerne frei habe, befindet sich der Kalender auf einem magnetischen Board (vom Ikea. Kann ad die Wand geschraubt werden). Wenn es so tolles Material gibt warum dann selbst machen?
Daher DANKE an Kerstinskrabbelwiese für den Kalender und Ideenreise für den Wetterbericht.
Vorgehen: Drucken, laminieren, mit einem normalen Locher lochen. Mit Binderingen (eher größer, damit sie gut umblättern können) sind die einzelnen Themen zusammengehalten, nichts geht verloren und die Reihenfolge steht fest. Die Binderinge werden an kleine magnetische Häkchen gehängt.
Falls das Board mal anders verwendet werden muss, kann alles schnell und rückstandslos abgenommen werden.
Die Häkchen tragen bis zu 5,5kg! daher werde ich sie auch gerne an der Tafel einsetzen. Angehängt werden dann die zu bearbeitet Karteien, Säckchen, eine Leine spannen und Vokabeln anheften...es gibt so viele Möglichkeiten. 😀

Binderinge gibts hier.
Häkchen gibts hier.

Liebe Grüße
Zena
🙃

Materialflut und #Mehrrealität

Je nach Bereitschaft, Ansicht und Intention lässt sich der Schulalltag vorbereiten.
Einigen macht es Spaß alles einzurichten, herzustellen, auszustatten. Andere werden davon inspiriert, neue Ideen entstehen, das Engagement daran weiterzuarbeiten, ist geweckt.
Gleichzeitig fühlen sich andere, die diese Bereitschaft nicht so extrem spüren (UND AUCH GAR NICHT SOLLEN) überfordert, haben ein schlechtes Gewissen, fühlen sich unvorbereitet, unkreativ, hinterherhinkend. Ich bin mir sicher, dass kein Blogger / Instagramer diese Gefühle erwecken möchte.
Natürlich zeige ich gerne, was mir selbst gefällt, wenn ich stolz auf mein Erstelltes bin, rücke ich es ins rechte Licht. Dennoch bin ich auch in der Realität und weiß, wie es im Arbeitszimmer aussieht (Chaos), Unterrichtsstunden einfach "normal" ablaufen. Kurze Einführung (verbal), Hefte raus, Tafelanschrieb abschreiben und ein kurzes Spiel zum Schluss. Wie nervig Eltern, anstrengend Schüler sein können.
Mein Arbeitszimmer - Aktuelle Ansicht, ohne Filter, voller Chaos!
Materialien, die hier gezeigt werden, sind immer nur ein kleiner Ausschnitt des gesamten Alltags. Der auch wie Alltag aussieht. Also, dass mein ganzer Schultag immer perfekt vorbereitet ist, mein Zimmer perfekt ordentlich ist, ist eine Illusion. Gebt euch dieser nicht hin!

Die Fülle an Materialien, Informationen, Tipps, Ideen (zu denen ich beitrage) sollten immer mit etwas Abstand gesichtet werden.
Ich gehe so vor, um der Flut Herr zu werden:
Was suche ich konkret?
Was BRAUCHE ich?
Wo / Wann setze ich das ein?
Macht das (für mich) Sinn?

Wenn das Material / Info / Tipp keine der Fragen beantwortet, dann einfach weiterscrollen (oder kurz abspeichern) und sich dann nicht mehr damit beschäftigen.
Natürlich gibt es vieeeeele Geburtstagskalender.... Wenn du schon einen hast, dann ist gut! Abhaken und nächstes Jahr evtl. neu suchen.
Du hast dich für ein Belohnungssytem entschieden? Gut! Lass es so. Bewährt es sich nicht, dann suche gezielt nach Ideen.
Mir hilft konkretes Suchen. Durch das Beantworten der Fragen, stelle ich schnell fest, ob ich es brauche oder nicht. Das spart Zeit, überflutet mich nicht mit Alternativen (man könnte immer auch...).
Vielleicht hilft es euch etwas. 😀

Konkret sieht es für das kommende Schuljahr so aus:
Klassenzimmereinrichtung: 
Wie ich mein neues (und wahrscheinlich sehr leeres) Klassenzimmer einrichten werde?
Wie ein Klassenzimmer, in diesem sich die Schüler wohl fühlen und lernen / arbeiten können. Definitiv wird es aber kein Kinder- oder Wohnzimmer.
Tische, Stühle, eine Leseecke mit 2 Sitzsäcken (max. zwei Schüler pro Sitzsack), Ablagen, Fächer und Platz für einen Stuhlkreis.
Ich werde die Wände für die einzelnen Fächer markieren, "Herzlich willkommen" an die Tafel schreiben und dort die Namensschilder für den Sitzplatz anheften, den Geburtstagskalender aufhängen. Das wars.
Alles Weitere werde ich MIT den Schülern erstellen, aufhängen, anfertigen. Es ist auch ihr Raum, sie sollen sich wohlfühlen von daher möchte ich, dass sie auch mitarbeiten, ausschneiden, etwas produzieren. Es wird dann nicht alles PERFEKT ausgeschnitten, geklebt, angebracht sein aber es ist IHRE Arbeit und auch ihr Klassenzimmer. Sie fühlen sich hoffentlich mit ihrer Arbeit und dem Raum verbunden und achten darauf.
Nebenbei ist es eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen, Fähigkeiten und Fertigkeiten herauszufinden und jeder kann sich einbringen.

Was stünde sonst noch an?
Belohnugssystem: 
Habe ich keines. Ich werde ohne Belohnungssystem starten. Traumvorstellung: Die Schüler arbeiten / lernen, weil sie es spannend finden und Spaß haben.
Da es eine Traumvorstellung ist, hier die reale Variante, die ich ausprobieren werde:
Die braven, lieben, meist ruhigen Schüler arbeiten meistens so, dass sie immer einen Stempel, Sticker, Smiley usw. erhalten. Bestimmt freuen sie sich darüber, da sie aber vom Charakter her so sind, erhalten sie sie automatisch.
Schüler, die Schwierigkeiten haben, brauchen individuelle Absprachen, die genau auf SIE zutreffen. Mit diesen Schülern werde ich kleinschrittig arbeiten. Für diese ist es sehr herausfordernd, sich an die "geltenden Normen" zu halten. Nachhaltigere "Erfolge" erreichen sie, wenn das Ziel auf sie abgestimmt ist, das motiviert.
Von dem her, versuche ich es mit individuellen Absprachen und Reflexionen.

Ausleihsystem: 
Darüber habe ich hier berichtet.

Geburtstagskalender: 
Diesen hier verwende ich. Einmal erstellt, platzsparend und schnell zu bearbeiten.

Kalender:
Ich habe einen und werde nach dem ersten Treffen relevante Termine eintragen. Bis dahin bleibt er leer.
Die Klassenliste trage ich in, wenn ich eine verbindliche Liste aus dem Büro erhalten habe.

Hausaufgaben: 
Auch hier warte ich erstmal ab. Die Gründe, warum Hausaufgaben "vergessen" werden, sind so vielfältig, dass man entweder alles oder nicht gelten lässt. Geplant ist wöchentliche Hausaufgaben aufzugeben. Die Familien können sich das Pensum einteilen und an Freizeitaktivitäten kann stressfreier teilgenommen werden. Das sollte das "vergessen haben" reduzieren. Falls es doch einige nicht schaffen, wird ein kurzes Gespräch geführt, eine Abmachung festgehalten und dann sehen wir weiter.

Vorviertelstunde / "Freiarbeit" (nicht die nach Montessori):
All das Material, das ich bereits habe (erstellt, gesammelt, gekauft) muss ausreichen. Falls etwas für einen konkreten Inhalt fehlt, werde ich dies gezielt anfertigen. Alles "das kann ich bestimmt irgendwann gebrauchten" wird nicht mehr hergestellt. Nimmt nur Platz, Zeit und Ressourcen weg.

Klassenbücherei: 
Bücher, die schon da sind, können die Kinder nutzen und in der Lesezeit, Vorviertelstunde lesen. Ich werde eigene Bücher nur dann mitbringen, wenn sie zum aktuellen Thema im Sachunterricht / Deutsch passen. Damit trotzdem ein paar Bücher im Regal stehen, frage ich die Eltern, ob jedes Kind ein (gerne auch mehrere) Buch, das es nicht mehr liest, in die Klassenbücherei stellen kann.
So entsteht automatisch eine Vielfalt und verschiedene Niveaus sind abgedeckt.

Pause: 
Auch hier habe ich bereits ein paar Spiele, diese stelle ich zur Verfügung. Gerne dürfen die Kinder (in Absprache mit ihren Eltern) Spiele für die "Regenpause" mitbringen. Name drauf aber mit dem Wissen, dass es sein kann, dass etwas verloren geht.

Klassendienste:
Die werde ich gezielt einführen. Auf einer Übersicht darstellen und die Kinder per Zufall auslosen. Dessen Klammer gezogen wurde, der darf sich einen Dienst aussuchen. Man darf erst einen Dienst doppelt machen, wenn man alle einmal durch hat. Dieses Ritual (immer nach den Ferien) hat der letzten Klasse sehr gefallen.

Sitzordnung: 
Da ich die Schüler nicht kenne, dürfen sie sich selbst Plätze aussuchen. Danach wird nach jeden Ferien gewechselt. Eine Periode geht immer von den Ferien bis zu den nächsten. Dieses Jahr möchte ich dann die Plätze immer neu auslosen. Mal sehen, wie das läuft.

Das war ein langer Beitrag aber vielleicht mal nötig.
Macht das, was ihr möchtet / entscheidet / auswählt voller Begeisterung!
Zeit MIT den Kindern ist mehr wert, als Zeit FÜR die Kinder aufzuwenden.

Viele Grüße
Zena
🙃
P.S. Das ist mein Arbeitszimmer, original, ohne Filter. Vier Schuljahre 1.-4. Klasse liegen dort...VIELLEICHT werde ich, wenn ich Muße habe, Stück für Stück aufräumen.

Ausleihstation STOP!

Mich nervt es, wenn Schüler ihr Material nicht dabei haben und / oder es nicht funktionsfähig ist!
Was kann getan werden?
Es den Schüler immer wieder sagen? Hilft, wie wir wissen, auch nicht viel.
Es den Eltern mitteilen? Dies ist zeitaufwendig und meiner Meinung nach DEREN Aufgaben, dafür zu sorgen, dass ihr Kind alles dabei hat. Auch hier ist die Realität, dass es (einige) Eltern nicht interessiert / stört oder sie es einfach nicht auf die Reihe kriegen...
Also bleibt es an mir "hängen" dafür zu sorgen, dass ich nicht dauernd höre: "Ich habe keinen...." "Mein...ist leer." "Mein... ist weg." usw. ihr kennt das.
Eine Ausleihstation klingt nach einer guten Lösung. Da diese im Klassenzimmer steht, soll sie möglichst schön anzuschauen sein. So weit, so gut.

MEINER Erfahrung nach, schleicht es sich dann mit der Zeit so ein, dass die Schüler davon ausgehen, dass die Materialien ja "da" sind. Warum also selbst noch daran denken und daheim Bescheid sagen??
Damit dies nicht passiert, werde ich zu Beginn keine Ausleihkiste anbieten. Zum Schuljahresbeginn haben ja viele noch ein "neues" Mäppchen und die benötigten Materialien.

Wenn es dann soweit ist, führe ich (keine besondere) Ausleihstation ein.
Es sollen natürlich immer alle mitarbeiten können, daher werde ich pro benötigtem Material fünf anbieten (markiert).
Damit es nicht nur ein "nehmen und dann verschwindet es halt" wird, sollen sich die Schüler in die Liste eintragen. Die Symbole kennen nach der Einführung auch die Erstklässler.
Die Liste ist laminiert und wenn sie es zurückbringen, hake ich es ab. Am Ende des Tages wird die Liste abgewischt und ist direkt neu einsetzbar.
Name auf die Liste und somit ist das Kind dann verantwortlich!
Auf dem Elternabend werde ich sagen, dass es mir wichtig ist, dass die Kinder alles haben!
Es sind meine Sachen, die sie sich dann ausleihen und diese möchte ICH zurück.
Welcher Vater möchte seine dem Nachbarn geliehene Heckenschere nicht zurück?
Welche Mutter verzichtet ohne Weiteres auf ihre verliehene Kuchenform?
Ebenso möchte ich meine Sachen zurück. 🤓
Keiner soll sich schämen oder schlecht fühlen, sie zu nutzen. Aber, dass sie nicht einfach so zur freien Verfügung steht, sollte klar sein.
Also möchte ich die Kinder Stück für Stück dahin führen, dass sie auf ihre eigenen Sachen achten und Geliehenes schätzen.

Aufgrund der Nachfragen, hier die Liste.

In diesem Sinne,
viele Grüße
Zena
🙃

P.S. Ich fertige jetzt all die Sachen an, die ich ohne Kenntnis der Schule und Klassenstufe machen kann.  Wenn das erledigt ist, habe ich Freizeit bis ich mehr weiß, diese werde ich noch genießen.
In den esten SemptemberwocheN wird es genauere Infos geben (am 11.9 beginnt bereits die Schule).
Dann wird alles auf einmal kommen, aber hey, es lassen sich viele Dinge im laufenden Galopp planen und dann passt es auch genauer zur Klasse. 😀
Also für euch alle: Eins nach dem Anderen und nicht alles muss am ersten Tag perfekt hängen/ aussehen / parat sein. Vieles entwickelt sich im Laufe der Zeit und so soll es auch sein.

Geburtstagskalender: Luftballons

Sooo, der nächste Punkt der Checkliste ist abgehakt / fertig. 😅
Diesen Geburtstagskalender empfinde ich als praktisch, da er auch in kleinen Klassenzimmern z.B. einer Tür angebracht werden kann.
Jeder Monat stellt einen Ballon dar. Unten ist ein kleines den Jahreszeiten entsprechendes Bildchen hinzugefügt.




Das genaue Geburtsdatum des Kindes schreibe ich mit einem Folienstift drauf. So kann schnell ein Schüler hinzugefügt oder weggewischt werden und der Kalender ist über mehrere Jahre einsetzbar.

Hier der Kalender als pdf.
Viele Grüße
Zena
🙃

Würfel Wucht!

Würfel habe einen besonderen Aufforderungscharakter und sind auch im Unterricht vielfältig einsetzbar, daher finde ich dieses Paket sehr hilfreich für den Unterricht.
Mein Würfelpaket besteht aus sieben verschiedenen Würfeln in acht verschiedenen (fröhlichen) Farben, insgesamt 56 Würfel.

  • Der "normale" 1-6 Würfel
  • Zehnerwürfel: In Zehnerschritten 10-00 (=100)
  • Zahlen 1-10 
  • Zahlen 1-12 
  • Zahlen 1-20
  • Zahlen 1-8
  • 4 flächig 3 Zahlen pro Seite

Für jede Farbe gibt es ein Samtsäckchen dazu. Leider ist dies nicht durchsichtig, daher werde ich sie in Schächtelchen aufbewahren.
Die Säckchen werden mitgeliefert.
Darin bewahre ich sie auf.
So werde ich sie einsetzen:
Mathe:

  • Kleine Einmaleins Aufgaben würfeln - notieren - ausrechnen (2x 1-10er Würfel)
  • Große Einmaleins Aufgaben würfeln - notieren - ausrechnen (1-10er und 1-20er Würfel)
  • Plus- Minusaufgaben würfeln - notieren - ausrechnen (2x1-10er oder 2x1-20er Würfel)
  • Zahlenraum 1-10: Wie viel fehlt bis 10?  (1-10 Würfel) 
  • "Zahlenraum 1-20": Wie viel fehlt bis 20? (1-20 Würfel)
  • Nachbarzehner (Zehnerschritte Würfel)
  • Nachbarzahlen 1-10 und 1-20
  • Stellenwert würfeln. Höchste oder niedrigste Zahl bilden und notieren
  • Wahrscheinlichkeit 
  • Kanten / Flächen / Ecken fühlen, zeichnen und notieren
  • Geometrische Formen bestimmen 
  • 3D zeichnen / abzeichnen

Deutsch:

  • Lernwörterstation würfeln (je nach Anzahl der möglichen Stationen, bei mir 1-10er Würfel, vierflächiger Würfel)
  • Reihenfolge der Lernwörter würfeln (je nach Anzahl der Lernwörter, bei mir 1-10er Würfel)
  • Personalform würfeln und dann zu einem vorgegebenen Verb aufschreiben(1-8er Würfel)

Alltag:
Würfeln, um Folgendes herauszufinden:

  • Welche Gruppe präsentiert als nächstes?
  • Welches Kind beginnt / wählt aus?
  • Was wird gespielt?

Tipp: Damit es beim Würfeln leiser ist, einfach eine Moosgummiplatte unterlegen :)

Die Würfel gibt es *hier.
Die Schächtelchen gibt es *hier. (Diese sind etwas größer als die normalen Kartenschachteln).

Ich freue mich über eure / weitere Einsatzideen!
Viele Grüße
Zena
🙃

Schuljahresbeginn Organisation: Elternfragebogen

Stück für Stück arbeite ich die Checkliste ab.
Zuerst kommen all die Materialien, die ich unabhängig der Klassenstufe und Schule einsetze / austeile.
Zu Beginn eines jeden  Schuljahres teile ich den Eltern dieses Blatt aus:
So habe ich eine persönliche Übersicht, welches Kind welche Allergien / Besonderheiten hat und kann bei Bedarf oder Unsicherheit schnell nachschlagen. Für den Einkauf für ein Klassenfrühstück / Klassenfest auch sehr hilfreich. Ebenso für die Voranmeldung fürs Essen auf Klassenfahrten.

Vielleicht kann es ja jemand gebrauchen.
HIER das Blatt.
Liebe Grüße
Zena
🙃